Wer Wir Sind

„Hacienda Chacra Blanca“ ist ein Familienunternehmen, das im Jahre 1990 auf einer Wüstene im Tal von Chilca, 60 km südlich von Lima gegründet wurde. Die Firma wurde mit dem Hauptziel aufgebaut, die Wüstenküste südlich von Lima zu wieder aufzuforsten, um so zum Umweltschutz beizutragen.

Während unserer Suche nach den besten und geeignetsten Baumsorten für unser Vorhaben kamen wir zum Ergebnis, dass Olivenbäume aufgrund ihrer Resistenz gegen Salze und ihrer geringen Wasserbedarf die geeignetsten Pflanzen für unser Landgut waren. Darüber hinaus stützte dieses Projekt sich auf die Idee, sowohl Tischoliven und Olivenöl für den Erhalt unseres Projektes zu produzieren.

Mittlerweile hat sich diese Wüste in einen dichten Olivenwald mit seinem eigenen Mikroklima verwandelt. Das hat auch dazu beigetragen, dass seine Fauna, besonders die Vogelarten und Insekten, zugenommen sind. Um diese Biodiversität zu erhalten, rechnen wir mit bestimmten Flächen, die als Futterpflanzen für die Tiere benutzt werden, die wiederum als Düngemittelproduzenten arbeiten.

Unter diese Pflanzenarten finden wir: Alfalfa, Sorghumhirsen und Futtergräser. Zur Düngerherstellung züchten wir Schafe, Ziegen und Kaninchen. Außerdem rechnen wir mit unserer eigenen Produktion von Olivenöl und Tischoliven, sodass wir nebenbei einen strikten Qualitätskontrolle in den ganzen Stufen des Herstellungsprozesses erreicht haben.

Mittlerweile hat sich die Wüste in einen dichten Olivenhain verwandelt, er hat ein eigenes Mikroklima geschaffen, mit einer enormen Zunahme der Fauna, speziell Vögel und Insekten. Um die Biovielfalt zu erhalten haben wir auch andere Früchte z. Bsp. Feigen, Granatäpfel, Zitrusfrüchte und Trauben. Andere Flächen werden mit Viehfutterpflanzen bestellt, die Tiere wiederrum sorgen für natürlichen Dünger.

Zur Düngerherstellung Halten wir Pferde, Schafe, Ziegen, Kaninchen und Gänse, die wiederrum mit biologisch angebautem Futter ernährt werden, z. Bsp. Futterklee, Futtergräser und Mais. Heute haben wir unsere eigene Olivenöl und Tischolivenproduktion, unter strikter Qualitätskontrolle in allen Phasen der Herstellung.

GESCHICHTE

Das Schicksal ist manchmal ganz interessant: Es versammelt Menschen und Örtlichkeiten, die man sich niemals vorgestellt hat. In den meisten Fällen betreffen diese Ereignisse u. Reisen nur eine kleine Anzahl von Menschen. Das Schicksal, das einen Mann aus Spanien und einer Frau aus Deutschland Richtung des peruanischen Meeres brachte, hat aber viele Leute betroffen u. begünstigt. Obwohl das Schicksal dieses Mannes und dieser Frau auch aus sehr wichtigen Ereignissen besteht (wie z. B. die Geburt ihrer fünf Kinder und eine Reise von Europa nach Südamerika) fasst ihre Ehe mehr als einen privaten Kreis um, die in einem Wort zusammengefasst werden kann: Oliven.

José Vico oder auch „Pepe“ von seinen Freunden benannt und seine Frau Margit haben einen Kompromiss mit den Oliven übernommen: Ausgezeichnete organische Oliven, die das Licht der peruanischen Sonne aufnehmen, mit der salzigen Meeresluft aromatisiert werden und nur in der geeigneten und perfekten Phase gesammelt werden. Der Firmenname verspiegelt auch dieses Fusionsschicksal ihrer Leben mit den Oliven: „Olivico“.

Der erste Schritt für die die Geburt von „Olivico“ fand in Krefeld / Deutschland im Jahre 1965 statt, als Pepe und Margit sich kennenlernten. Pepe war vier Jahren vorher von Spanien nach Deutschland ausgewandert, um sich bessere Arbeitsmöglichkeiten auszusuchen und sein Studium als Chemieingenieur mit Schwerpunkt in Textilien zu absolvieren. Margit, aus Deutschland, hielt sich auch in dieser Stadt auf, um Textildesign zu studieren. Sie lernten sich kennen, heirateten und blieben in Deutschland bis zum Jahr 1972 als Pepe, der schon Chemieingenieur war, von seinem Arbeitgeber nach Lima / Peru geschickt wurde. Damals hatten sie schon zwei Kinder und so reiste die ganze Familie Vico nach Südamerika. Margit erinnert dieser Zeit ihres Lebens als „rührend und herausfordernd: Ein neues Land, ein neues Kontinent umzuziehen... und besonders für mich, die kein Wort Spanisch konnte. Wir gewöhnten uns an das Lebensstil in Lima, aber in unseren Herzen hatten wir immer davon geträumt, einen Ort außer der Stadt zu besuchen, wo wir uns am Wochenende aufhalten könnten.“ Dieser Tag kam mal endlich im Jahre 1989, als Familie Vico drei Hektaren Land auf einer Wüste in der Nähe vom Meer, 1 Stunde weit weg von Lima, kauften. Sie bauten ein Haus und malten es weiß: Dieser Ort bekam den Namen „Hacienda Chacra Blanca“.

Die Absicht, das Landgut nur am Wochenende zu besuchen, änderte drastisch ein Jahr später, als es ihnen die Möglichkeit angeboten wurde, 45 Hektare neben ihrem Grundstück zu kaufen. „Margit und ich merkten, wir könnten was mit fast 50 Hektaren dieses Geländes machen. Damals war es nur eine Wüste: Die Luft und der Boden waren voll mit Salz. Jahrelang dachte Pepe an verschiedenen Ideen u. Vorschläge für seinen Bauernhof. Pepe hat aber das Gefühl, sein Herkommen aus Andalusien half ihm definitiv, eine Lösung für diese Problematik zu finden: Die Oliven. „In Spanien spielen die Oliven eine sehr wichtige Rolle für unsere Kultur und unsere Felder – Einen großen Teil unserer leckeren Küche besteht aus diesem Geschmack. Oliven sind resistent gegen Salz und brauchen wenig Wasser. Und vielleicht noch wichtiger: Ich esse sie ganz gerne!“ Dann waren Oliven einfach perfekt. Schritt zu Schritt verwandelten sich die Besuche am Wochenende in ein ganz ernstes Hobby. Einige Jahre später ging es tatsächlich um ein ganz erstes Geschäft und um eine 24-Stunden- Liebe.

Nach vielen Jahren in der chemischen Industrie kannte Pepe schon die schädlichen Wirkungen der Chemikalien für die Lebensmittel und wie sie sie verseuchen können. So entschied er sich dafür, den besten Weg zu finden, um organische Oliven anzubauen. Es war eine harte Arbeit, aber seine Chemiekenntnisse halfen viel dabei. „Meine Frau war die Köchin zu Hause und ich verwandelte mich in den Koch der Felder“. So kreierte Margit neue und leckere Kochrezepte mit Oliven und Pepe beschäftigte sich mit innovativen Maßnahmen, um organische Pestizide und Kompost zu schaffen. „Ich hatte das Gefühl, dass alles, was ich für die richtige und organische Entwicklung der Oliven brauchte, hier im Bauernhof war: Ich brauchte nur die anpassenden Elementen zusammensetzen.“

Familie Vico hatten immer eine besondere Vorliebe für Bauernhoftiere und brachten neben ihren Haustieren Ziegen, Schafe und Pferde ins Landgut, da sie auch Teil der Familie sind. So machten sie auch Kompost aus der Kombination der Mist der Tiere und den restlichen Teilen der Olivenbaumschnitte. Man braucht ein Jahr, damit das Düngemittel fertig ist und die perfekte umweltfreundliche Nahrungsmittel für den Boden wird. Als Insektenpulver benutzt man ein besonderes Olivenblätterextrakt im eigenen Labor hergestellten Waschmittel. Noch dazu achtet man auch viel darauf, mit einem vervielfältigten Umfeld zu rechnen: So ist Chacra Blanca voll von Zitrusdüften, Eukalyptus u.a. Früchte, die neben den Olivenbäumen angebaut werden. Die Biodiversität ist ideal, um die Oliven zu schützen und ihren Geschmack zu verbessern.

Bis zum diesem Zeitpunkt hatte Pepe noch nicht bemerkt, dass sein Kompromiss von chemikalienfreien Oliven „Hacienda Chacra Blanca“ in den ersten organischen Bauernhof in Peru verwandelt hatte und, dass seine Ideen für die Industrie des ökologischen Oliven so innovativ sein könnten. Er hatte sich nur beschäftigt, mit dem, was er gerne macht: Leckere Oliven anzubauen.

Einige seiner besten Lebenserfahrungen in Chacra Blanca: „Ich sehe sehr gerne, wie alles vom Nichts angewachsen ist. Wir haben diese tolle Örtlichkeit selbst gemacht: Eine so grüne und schöne Oase, die auch Wohnort von Vögeln und Insekten sind. „Ich finde es besonders schön, neue Produkte ab Oliven zu machen, d. h.: neue Formen zu genießen, was wir anbieten können.“ Seine breite Auswahl von Oliven kommen in einer einzigartigen Salzlake, bestehend aus reinem Flusswasser. Olivico bietet auch Pasten aus außergewöhnlichen Oliven, Olivenöl u.a. ausgezeichneten Produkten an.

Als wir Margit fragten, warum sie der Meinung ist, , die Olivico Produkte sind so speziell, antwortete sie ganz klar: „Ich beobachte Pepe gern, wenn er in den Anbauflächen ist. Ich weiß, dass er ein toller u. ausgezeichneter Vater für unsere Kinder gewesen ist, und ich bin der Meinung, er gibt den Bäumen diese Liebe auch. Ich glaube, da liegt das echte Geheimnis, warum unsere Produkte so gut sind. Die ganzen großen Rezepten sind immer voll von Liebe als das wesentliche und wichtigste Element geprägt. Und er liebt jeden von diesem Bäumen."

Mit mehr als 4.000 Olivenbäumen im „Hacienda Chacra Blanca“ rechnen sie mit jeder Menge Liebe: „Olivico-Liebe“. Und sie verteilt sich nicht nur zwischen Familie Vico, sondern auch zwischen denjenigen, die ihre Produkte auch genießen. Das ist das Ergebnis dieses schönen Schicksals.